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Der “Südkurier” berichtete am 6. April 2013 vom “Einzug” der Sahara-Ente und gab erste Hinweise auf die Lesung am 19. April.

Der Artikel kann hier online gelesen werden: http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bad-saeckingen/meinung/Ente-gut-alles-gut;art1015034,5993115

“Ich habe den Hurenkommissar in einem Rutsch durchgelesen. Die Charakterisierung der Figuren ist brillant dargestellt. Ich habe mit ihnen gezittert, gelitten und mich gefreut, wenn sich eine Situation zum Guten gewendet hat.

Der Konflikt der sich innerhalb des KK 11 im Verlauf der Geschichte zuspitzt, sorgt für Spannung bis zum letzten Moment.

Die Beschreibung der Schauplätze ist stimmungsvoll und sehr authentisch dargestellt. Ich kenne weder die Ukraine noch das Bergische Land, konnte mir aber durch die Beschreibung der Landschaft, der Dörfer und Städte eine gute Vorstellung davon machen.

Auch eine kleine Liebesgeschichte hat darin noch seinen Platz, was den harten Alltag des Protagonisten etwas erträglicher macht.

Wie geht es nun weiter mit Sebastian Marano? Ich denke, dass viele Leserinnen und Leser sich über eine Fortsetzung freuen würden.

Das Buch ist empfehlenswert.”

Die Festnahme eines Tatverdächtigen

Liebe Krimi-IQ-Leser,

diesmal möchte ich einen an mich adressierten Original-Brief präsentieren. Absender ist ein renommierter Autor, der mehrfach für seine Kriminalromane mit den verschiedensten Literaturpreisen ausgezeichnet worden ist.

Was mag daran so interessant sein? werden Sie sicherlich fragen. Das Besondere dieser kriminalistischen Anfrage ist nicht der erwähnte Autor; es sind auch nicht seine Literaturpreise; ebenso ist seine Frage an sich nicht von Allgemeininteresse. Warum veröffentliche ich den Briefinhalt trotzdem?

Die Frage dieses Krimiautors zeigt, dass ein Roman oder eine Kurzgeschichte nicht in Bierlaune entstehen, sondern intensivster Vorbereitungen bedürfen.

So plant der Autor in seiner Geschichte die Festnahme einer Tatverdächtigen. Wer nun glaubt, dass ein lautes „Hände hoch!“ und das anschließende Klicken von Handschellen ausreichen, um Romanfiguren plausibel agieren zu lassen, hat weit gefehlt. Bevor diese Aktionen erfolgen, findet bei Polizei und/oder Staatsanwaltschaft eine rechtliche Prüfung der Festnahme statt. Es ist eine Art Rechtsgutachten, das sich im Kopf der Gesetzeshüter abspielt. Und solche Gedanken sollte sich ebenso ein Autor machen, auch wenn er diese Vorüberlegungen nicht oder zumindest nicht in dieser Ausführlichkeit in seinem literarischen Werk ausbreiten wird.
Allerdings wird die Handlung durch diese Vorüberlegungen plausibel, denn sie ist gründlich recherchiert – und das spürt der Leser, der die Mühe des Autors honoriert, indem er das Buch weiterempfiehlt. Ja, und manchmal honoriert auch eine Jury den gründlich recherchierten Roman . . .

Genug der Vorworte. Hier folgt der Brief des Autors und nach jeder Einzelfrage meine Antwort:

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“Im Nachbarland ist der Autor längst kein Unbekannter mehr, nachdem sein mittlerweile auf drei Kontinenten erschienener Roman “Ein Bestatter in dunkler Vergangenheit” ins Französische übersetzt wurde.”

Karin M. Erdtmann

 

“. . . ein Kult-Schriftsteller.”