Die Lesungen des Schriftstellers Reiner M. Sowa finden in Schulen, Museen, Kliniken, Universitäten, Literaturhäusern, Theatern, Bestattungshäusern, Kirchengemeinden, Polizeidienststellen, Sektionssälen, Scheunen, Krematorien, Restaurants, Bars, Messen, Bunkern, Trauerhallen, Gaststätten, Zirkussen, Cafés, Friseursalons, Arztpraxen, Märkten, privat veranstalteten Salons, Burgen, Schlössern, natürlich auch in Bibliotheken, Buchhandlungen und vielen anderen Orten im In- und Ausland statt.

Auch mit Veranstaltungen zu den Recherche-Reisen („Mit dem 2CV auf der Seidenstraße“), Vorträgen zum kontinuierlichen Schreiben („Ich wollte schon immer einen Roman schreiben, aber wie integriere ich das in meinen Alltag?“) oder der Faszination des Citroen 2CV (der „Ente“) ist Reiner M. Sowa unterwegs.

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Ich habe schon vieles bei einer Lesung erlebt, doch sind mir noch nie meine Romanfiguren leibhaftig begegnet.
In der Overather Buchhandlung Bücken waren die roten Stühle bis auf den letzten Sitzplatz vergeben, als ich in der ersten Reihe den Overather Bürgermeister Andreas Heider entdeckte, der komplett der Beschreibung aus „Ein Bestatter auf der Flucht“ glich:
„Kleinwüchsig. Graues, kurzes Haar. Randlose Brille. Anthrazitfarbener Anzug. Weißes Hemd.“ (S. 58).
Hinzu kam, dass ich das Kapitel, in dem der so dargestellte Bürgermeister eine Domina im Gewölbekeller einer Kirche trifft, auf Overath umgeschrieben hatte. Es war nun die Kirche St. Walburga, in der der Bürgermeister eine schmerzlich-lustvolle Erfahrung erlebte.
Das Kopfkino lief auf Hochtouren, zumal der wahrhaftige Bügermeister Overaths und die Lesungsgäste merklich Spaß an meinem Vortrag hatten.

An diesem sommerlichen Abend mit Außentemperaturen von 23 Grad wurde es heiß in der Buchhandlung Bücken, als meiner Romanfigur Gina Bloom Leben eingehaucht wurde:
„Auf einem der Ledersessel thronte eine Frau. Sie trug diesmal keine Lederkleidung, sondern rote hochhackige Schuhe mit einem Pfennigabsatz, einen eng geschnittenen Rock im gleichen Farbton, der mehr zeigte als verdeckte, und ein weißes ärmelloses Shirt, auf dem das Gina-Logo unterhalb des Dekolletés prangte, das von einem roten BH in Form gehalten wurde. (S. 103).

Die Overatherin Marion Wolff hatte sich bis ins letzte Detail mit dieser Kleidung ausstaffiert. Sie war der Hingucker der Abends. In verteilten Rollen lasen wir einen Romanauszug, in dem der Bestatter Ulrich Schwartz ein Dessous-Geschäft aufsuchte. Die Overather Buchhandlung wurde bei dieser Lesung nicht nur ein Ort des geschriebenen Wortes sondern auch ein Ort der Sinne.

Ich danke Marion Wolff, dem Bürgermeister Andreas Heider und dem Buchhändler Alexander Bücken für diesen unvergesslichen Abend.

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Zu den ostfriesischen Lesungsgästen gesellten sich auch Remscheider, Bergisch Gladbacher und Wuppertaler. 

Mein Dank geht an die Bibliotheksleiterin Anke Czepul, die mit ihren Mitarbeitern Großartiges geleistet hat.

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Mein Dank geht an das engagierte Team der Stadt Koblenz und Frau Reusch, die die Veranstaltung federführend organisiert hatte.

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Leser erinnern sich gerne an das Restaurantgespräch zwischen Kriminalhauptkommissar Kascheck und Kommissarin Barbara Reuter.  Es wurde gelacht und geschmunzelt, als ich es mit Alice Semmler präsentierte.

Vierzig Gäste scharten sich um die rote Couch.

Dass eine Sahara-Ente zu einer Lesung in einer Buchhandlung “geparkt” wurde, dürfte Weltpremiere gewesen sein.

 

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