Was darf Literatur?

Was darf sie nicht?

Es ist eine Frage, die die Menschheit seit Jahrhunderten auf der ganzen Welt bewegt. Nun wird in der Tagespresse und den sozialen Medien darüber diskutiert.

Konkret: Ich schreibe in meinen Romanen über das Bergische Land und die Menschen, die hier leben. Auf 1400 Roman-Seiten habe ich ein Bild dieser Region entworfen. Manchmal romantisch. Manchmal zeige ich „die Fratze der Gewalt“ (WDR). Ich verdächtige den Landrat eines Kindermordes, bezichtige den Bestatter des Seitensprungs oder schicke den Bürgermeister zu einer Domina in den Gewölbekeller einer Kirche.

Die Reaktionen sind gespalten. Die einen distanzieren sich, die andren applaudieren.

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