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Urlaub und Schreiben – Geht das?

Ein Experiment mit Folgen

Beate Schütz ist regelmäßige Mitbewohnerin der Schreib-WG. Sie kennt die Schreibhäuser im Bergischen Land und in Südfrankreich von einwöchigen Aufenthalten.
Nun verbrachte sie zwei Wochen in der südfranzösischen Autorengemeinschaft, um auszuprobieren, ob sich Schreiben und Urlaub kombinieren lassen. Dies sind ihre Eindrücke:

„Nein, normalerweise ist es keine gut Idee, die Arbeit mit in den Urlaub zu nehmen, aber beim Schreiben lassen sich Urlaub und Ferien sowieso nicht trennen, und wenn ich mich mittags am Strand von den Wellen und abends bei Lammkoteletts und lokalem Rosé vom Sonnenuntergang inspirieren lassen kann, gibt es keine bessere Weise, die Ferien zu verbringen, als in der Schreib-WG am Mittelmeer.

Hier kann ich mich fern vom Kleinkram des Alltags auf neue Erfahrungen einlassen und entdecke plötzlich, dass ich sogar anständig Boule spielen kann. Niemand wundert sich, wenn ich bei dem herrlichen Wetter hinterm Laptop verschwinde. Stattdessen begrüßt mich die neugierige Frage: „Und, hast du was geschafft?“, wenn ich aus meinem Text wieder auftauche.

Diese Kombi von Urlaub und Arbeit ist einfach genial.“

Was ist eine Schreibzeit?

Als Autor werde ich regelmäßig gefragt, wie ich schreibe und wie ich den Problemen der Schreibkontinuität begegne. Aus meinen Ausführungen entstanden im Laufe der Zeit Beiträge in Fachzeitschriften sowie die Gründung einer Schriftsteller-WG auf Zeit.

Falls auch Sie die nachfolgenden Phänomene erleben, könnte meine SCHREIBZEIT für Sie interessant sein:

Haben Sie gelegentlich den Eindruck, dass Sie Ihre Lebenszeit vertrödeln – mit Fernsehen, Facebook, Internet oder anderen Zeitfressern. Und es fehlt Ihnen die Kraft, diese Zeit in eine Zeit umzuwandeln, in der Sie das tun, was Sie schon immer tun wollten: Schreiben!

Das muss nicht so bleiben.
Vielleicht hilft Ihnen die Schreibzeit, mit der auch andere Autoren zum Schreiben zurückgefunden haben:

Ziel ist es, Ihre eigenen Ressourcen zu kanalisieren und damit nicht nur Zeit zum Schreiben festzulegen, sondern die SCHREIBZEIT auch als Erhöhung der Lebensqualität zu entdecken.

Ziehen Sie in meine Schreib-WG! Für ein Wochenende, eine ganze Woche oder länger. Sie bestimmen die Zeit.

Wer kann teilnehmen?

Die Schreibzeit ist für jedermann geeignet.
Es ist egal, ob Sie bereits anerkannte/r Autor/in, Schreibanfänger/in oder Schreibinteressierte/r sind.
Ich durfte sie alle begleiten und ihnen ein Refugium zum Schreiben bieten. Es waren bereits erfolgreiche Autoren bei mir, aber auch Menschen, die ihre Doktorarbeit zu Papier bringen wollten.

Wo finden die Schreibzeiten statt?

Sie haben die Wahl:
Ein Haus im Bergischen Land, nur 19 S-Bahn-Minuten vom Kölner Dom entfernt.

Oder eine traditionelle Villa in Südfrankreich, nur 300 m von einer Meereslagune entfernt.

Sie erhalten ein eigenes Zimmer mit Schreibplatz. Bringen Sie Ihren mobilen Computer mit oder einfach nur Stift und Papier – ganz wie Sie mögen. Sie können in Ihrem Zimmer schreiben, auf der großzügigen Terrasse, im Wohnzimmer oder in der Küche, im Garten oder auch in einem Café. Beide Häuser liegen in einer ruhigen Straße.
Bei der südfranzösischen Variante könnten Sie auch den Strand als Schreibort wählen, im Bergischen Land den nah gelegenen Wald.

Termine für die Schreibzeit finden Sie hier:
http://sowa.de/schreibzeit-termine/.

Wolke de Witt

„Zum Schreiben gibt es viele schöne Plätze – dieser zählt zu den Schönsten, wo dieses Buch (Sturm im Zollhaus) zum Teil entstanden ist.“

http://www.das-syndikat.com/autoren/autor/359-wolke-de-witt.html

Beate Schütz

„Eine Woche unter Gleichgesinnten hat das Selbstbewusstsein gestärkt, dass Schreiben ein selbstverständlicher Teil des Lebens sein darf und kann.

Reiner bringt einem ein selbstverständliches Akzeptieren entgegen, dass Schreiben manchmal wichtiger als Vieles andere ist. Es gab eine gesunde Mischung aus Freiräumen und Strukturen des Zusammenlebens, die er unauffällig geleitet hat.

Ich würde die Schreibzeit jedem empfehlen, der unter den Schwierigkeiten, das Schreibens in den Alltag zu integrieren, leidet.“

Verena Dahms

Mein Schreibproduktivität in der Schreibzeit hat sich mindestens vervierfacht.

Personen, die schreiben wollen, brauchen hin und wieder mal einen Abstand zum normalen Arbeitstag.

Deshalb würde ich diese Form der Schreibzeit jedermann/frau empfehlen.

Man kann in einer solchen Schreibzeit wirklich einen großen Schritt mit dem eigenen Roman vorwärts machen. Und das gibt Mut dranzubleiben, auch zu Hause, im Alltag.

Reiner war ein idealer WG-Mitbewohner. Meer und Sonne gaben mir das Gefühl, dass ich trotz Schreibens auch noch Ferien hatte.