Die Teilnehmer/innen berichten über ihre Eindrücke zum Schreibzeit-Aufenthalt in Reiner Sowas Schreib-WG.

Beate Schütz

„Eine Woche unter Gleichgesinnten hat das Selbstbewusstsein gestärkt, dass Schreiben ein selbstverständlicher Teil des Lebens sein darf und kann.

Reiner bringt einem ein selbstverständliches Akzeptieren entgegen, dass Schreiben manchmal wichtiger als Vieles andere ist. Es gab eine gesunde Mischung aus Freiräumen und Strukturen des Zusammenlebens, die er unauffällig geleitet hat.

Ich würde die Schreibzeit jedem empfehlen, der unter den Schwierigkeiten, das Schreibens in den Alltag zu integrieren, leidet.“

Verena Dahms

Mein Schreibproduktivität in der Schreibzeit hat sich mindestens vervierfacht.

Personen, die schreiben wollen, brauchen hin und wieder mal einen Abstand zum normalen Arbeitstag.

Deshalb würde ich diese Form der Schreibzeit jedermann/frau empfehlen.

Man kann in einer solchen Schreibzeit wirklich einen großen Schritt mit dem eigenen Roman vorwärts machen. Und das gibt Mut dranzubleiben, auch zu Hause, im Alltag.

Reiner war ein idealer WG-Mitbewohner. Meer und Sonne gaben mir das Gefühl, dass ich trotz Schreibens auch noch Ferien hatte.

Kurt Lehmkuhl

„Der Ort am Golfe du Lion hat die unbestrittene Qualität, dritter Zweitwohnsitz zu werden. Insofern schafft die hier vorhandene Atmosphäre des Lebens und Genießens in Ruhe und Gelassenheit einen wohltuenden Müßiggang als Basis für eine Kreativität, aus deren materiellen Umsetzung in Sätze und Geschichten eine Genugtuung erwächst, die einen belohnenden Müßiggang fördert, der wiederum die Basis für eine Kreativität ist, aus deren …

Ein Kleinod der Muße und der Muse!“

http://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/132-kurt-lehmkuhl.html

Alexander Köhl

„Ehrlich gesagt, hatte ich anfangs, was meine Arbeitsmoral anging, so meine Bedenken. Ich dachte, wenn dir die Sonne über die Schulter scheint und das Meer nur einen gefühlten Steinwurf entfernt ist, setzt du dich doch garantiert nicht mit deinem Notebook hin und arbeitest konzentriert an deiner Geschichte.

Das Schreiben mit Kollegen am Golfe du Lion war für mich ein Experiment, das mich in jeder Hinsicht positiv überrascht hat. Zum einen konnte ich tatsächlich täglich einige Stunden (okay, vielleicht war es auch ein wenig kürzer) konzentriert arbeiten. Und zum anderen fand ich es toll, einen konstruktiven und kollegialen Austausch zu haben. Auf Spaziergängen und beim Essen über Schreibprojekte und die -erfahrungen zu reden, war eine schöne Sache.“

http://www.alexander-koehl.de